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Der Schaffner

Filmausschnitt

 

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Der Schaffner

von Philipp Seefeldt

2006, 8:47 min, DV, Animation

Inhalt

Der Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen. So auch der Protagonist des Filmes: der Schaffner im Mikrokosmos des Wagons. Als Leidenschaft und als Berufung versteht er sein Schaffen. Der Alltag der Fahrkartenkontrolle, für uns das Sinnbild der Beamtenmonotonie, wird hier zum subjektiven Abenteuer. Der Schaffner leistet mehr und sieht mehr, als es der Wagon mit den Fahrgästen zunächst vermuten lässt. Eine schmunzelnde Ode an all diejenigen, deren Arbeit zum Feindbild geworden ist.

Produktionsdaten

Drehbuch: Philipp Seefeldt
Regie: Philipp Seefeldt
Kamera: Philipp Seefeldt
Schnitt: Philipp Seefeldt
Ton: Philipp Seefeldt
Produktion: Philipp Seefeldt

Produktionsbesonderheiten

Ich glaube, das Entscheidende für meinen ersten Kurzfilm war meine Vorgeschichte. Ich zeichne schon seit über 15 Jahren und habe dementsprechend eine gestalterische Richtung manifestiert, die mir erlaubt, dies auch auf andere Bereiche zu übertragen. Die Collage habe ich ins Filmische übertragen und habe darauf geachtet, dass dies auch fruchtet. Verschiedene Stile zu mixen, sollte dramaturgisch Sinn machen und ist auch nicht einfach. Ich habe genügend Beispiele gesehen, wo dies leider nicht funktionierte, aber auch Filme, die mich sehr inspiriert haben. Ich habe damals viele experimentelle Kurzfilme geschaut. Außerdem war ich sehr oft in Berlin und habe Menschen im öffentlichen Raum und auch verschiedene Zugbegleiter beobachtet.

Biographie

Philipp Seefeldt , Jahrgang 1979, hat noch während seines Studiums mit der Animation zu Der Schaffner angefangen. Die Illustration im freien Bereich und die Kinderbuchillustration sind seine eigentlichen Schwerpunkte bis dato gewesen. 2005 hat er einen ziemlich oberflächlichen Kurs in After-Effects belegt und sich 2006 dann entschlossen, einen Kurzfilm zu machen. So entstand Der Schaffner innerhalb von 10 arbeitsintensiven Monaten. Im Sommer 2007 entstand sein drittes Kinderbuch im Rahmen des Diploms und danach fand er sich in der freien Marktwirtschaft wieder. Neben kleineren Grafik-Jobs und Editorial-Illustrationen entstanden weitere Animationen. 2008 war er bei Arte-Karambolage sehr eingespannt, und arbeitete dort bereits an seinem dritten Beitrag.

Filmographien

2007:

2008:

Festivals und Preise

2007

2008:

Sonstige Anmerkungen

Der Film ist eine No-Budget-Produktion. Ich habe die Entstehungskosten einmal auf 35 Euro geschätzt. Der Stilmix und die Collage ist ein Stilmittel, das ich auch in der Grafik und der Illustration meiner sonstigen Arbeit anwende. Die Geschichte rund um den Schaffner war eigentlich als Kinderbuch gedacht. Die Story war wesentlich umfangreicher und behandelte neben dem Berufsleben noch andere Themen. Der Schaffner sollte ursprünglich als eine Art Vorankündigung des Buches fungieren, hat sich dann aber mehr und mehr autonomisiert. Die Momentaufnahme dieses Berufes (es ist nicht ein Schnitt im Bild vorhanden) ist jedoch geblieben. Nur die Zielgruppe der Sendung mit der Maus-Gucker habe ich zugunsten der Themenvielfalt um Erwachsenen-Themen erweitert.