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Die Ordnung der Dinge

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Drehbuch

PDF-Dokument Die Ordnung der Dinge

 

Die Ordnung der Dinge

von Finn-Ole Heinrich

2004, 8:00 min, DV, Kurzspielfilm

Inhalt

Was passiert, wenn ich die Fliege erschlage, die durch mein Zimmer surrt? Was passiert, wenn die Ordnung der Dinge auf dem Tisch nicht stimmt? Was passiert, wenn irgendwo ein Fehler ist? Jede Entscheidung hat eine Konsequenz. Lucie ist verantwortlich. Für jedes Detail. Sie ordnet gegen das Chaos an. Befolgt Regeln, Gesetze, Strukturen. Und in ihrem Kopf hängt alles mit allem zusammen. Eine große Welt in einem einzigen Kopf.

Produktionsdaten

Drehbuch: Finn-Ole Heinrich
Regie: Finn-Ole Heinrich
Kamera: Dominik Mietelka
Schnitt: Finn-Ole Heinrich
Ton: Georgi Feldmann
Produktion: Finn-Ole Heinrich, Fachhochschule Hannover

Produktionsbesonderheiten

"Die Ordnung der Dinge" war mein allererster Film, den ich wirklich geplant und mit Team (und vor allem: auf 16mm-Material) gedreht habe. Für mich selbst habe ich aus diesem Dreh mitgenommen, dass ich mir nicht zu viele Gedanken machen, nicht zu viel planen sollte. Ich bin auf jeden Fall dafür, mir am Set Freiräume zu schaffen, um improvisieren und spontan Dinge ändern oder auf veränderte Umstände reagieren zu können. Ich hatte bei diesem Dreh, aus Angst zu versagen, alles bis ins Kleinste geplant. Das hat dem Film eine ganze Menge Kraft und Sinnlichkeit geraubt.

Natürlich kann man sich Freiräume auch nur durch ein gutes Team und gute Planung ermöglichen, sonst wird’s schnell chaotisch.

Biographie

Geboren 1982 in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Schule und Abitur in Cuxhaven, Zivildienst in Hamburg, Studium (Filmregie) in Hannover. 2005 erschien das Taschenbuch die taschen voll wasser im mairisch Verlag, Hamburg, zwei Jahre später der erste Roman Räuberhände.

Stipendiat der Stiftung Niedersachsen, des Niedersächsischen Ministeriums für Kultur, der Lamspringer September Gesellschaft und seit April 2008 Stadtschreiber der Stadt Erfurt. 2007 BKM-Drehbuchförderung für einen abendfüllenden Kinospielfilm auf Grundlage einer Erzählung aus die taschen voll wasser . Publikumspreis beim MDR-Literaturpreis 2008.

Zahlreiche Kurzfilme und Kurzfilmfestivals begleiteten das Studium, das im Sommer 2008 abgeschlossen wird. Deutscher Jugendvideopreis, Hauptpreis beim Bundesfestival Video, Stipendiat der Nordmedia, Bronze- und Silbermedaille beim Bundesfilmfestival, Nominierung für die deutschen Filmfestspiele.

Filmographie

2004:

2005:

2006:

2007:

2008:

Festivals, Preise, Ehrungen

2005:

2006:

2007: