GeradeRaus 2008 Bundesverband Jugend und Film e.V. Junge Filmszene im BJF
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Graphit auf Leinwand, 1920x1080 px

Filmausschnitt

 

Filmstill

Filmstill Graphit auf Leinwand

Setfotos:

Setfoto

Setfoto

Setfoto

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Making of...

Video - Graphit auf Leinwand - Making Of

 

Vergleich Storyboard – fertiger Film

Vergleich Storyboard – fertiger Film

 

Entstehung der Trickfilmelemente:

Video - Entstehung der Trickfilmelemente

 

Postproduktion: Compositing

Video - Graphit auf Leinwand - Compositing

 

 

Graphit auf Leinwand, 1920x1080 px

von Hanni Welter

2007, 10:30 min, High Definition, Pixilation/Animation

Inhalt

Ein experimentelles Portrait über eine junge Frau, die Opfer ihres Selbstbildes ist. Ihre psychischen Belastungen schaffen ein Gedankengefängnis, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Ein Film über Depression und Selbstverlust, über Kreativität und Wahn.

Produktionsdaten

Produktion: Alex Weimer, Hanni Welter
Regie: Hanni Welter
Drehbuch: Hanni Welter
Kamera: Matthias Gehret
Musik: Adrian Sieber
Ton: Peter Kautzsch
Sound Design: Alex Weimer
Tonmischung: Michael Hanf
Schnitt: Hanni Welter
Trickfilm-Animation: Andreas Besser, Alex Weimer
3D-Animation: Giuseppe Lamanna, Lars Ziegler
Typo-Animation: Stefan Laberer
Grafische Animationen: Hanni Welter
Compositing: Alex Weimer, Hanni Welter
Aufnahmeleitung: Alex Weimer
Kameraassistenz: David Henning
Skript/Continuity: Inge Mohr
Maske & Makeup Effekte: Nadja Akra, Silke Weigl
Gaffer: Matthias Meyer
Lichthelfer/Kamerabühne: Moritz Bock
Setfotos: Silke Weigl
Darsteller: Hannah Kobitzsch, Lilian Amen, Barbara Seifert, Andreas Haller

Produktionsbesonderheiten

Es handelt sich um einen Pixilationsfilm (Filmen von Personen in Einzelbildschaltung), für den mit einer digitalen Fotokamera mehr als 8.000 Einzelbilder geschossen wurden. Lediglich die Rahmenhandlung im Museum, welche zugleich Vor- und Abspann des Films darstellt, wurde auf HD-Video gedreht und setzt sich damit visuell deutlich vom Hauptfilm ab.

Der Experimentalfilm setzt die surreale Bildästhetik, welche durch Pixilation entsteht, bewusst ein, um die verworrene Gedankenwelt der Protagonistin zu verdeutlichen. Außerdem konnten auf diese Weise zahlreiche Effekte mittels einfacher Stop-Motion Tricktechniken realisiert werden.

Sowohl inhaltlich als auch formal setzt sich der Film mit dem Thema Kreativität auseinander. Er vereint dabei eine Reihe verschiedener medialer Techniken: Fotografie, Trickfilmanimation, 3D-Animation, Malerei, Typografie, Grafik und Collage. Bildende Künste treffen auf darstellende Kunst, traditionelle Techniken auf moderne Bestandteile.

Die Autorin und Regisseurin des Films ließ sich zum Teil beim Inhalt und der Bildgestaltung von Werken wie Ekel (Roman Polanski) und Experimentalfilmen von Maya Deren, Birgit Hein und Eva Heldmann anregen. Auch der Einfluss des surrealistischen Films ist unverkennbar. In der Malerei war besonders die Kunst von Frida Kahlo eine nachhaltige Quelle der Inspiration für die Gestaltung des Films.

Biographie

Hanni Welter wurde am 25.09.1982 in München geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Interkulturelle Kommunikation in München, wechselte aber ein Jahr später an die Fachhochschule in Würzburg, wo sie von 2003 bis 2008 Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Film studierte. Im Laufe des Studiums realisierte sie Filme verschiedenster Genres, die erfolgreich bei zahlreichen Filmfestivals im In- und Ausland aufgeführt und mit einigen Preisen ausgezeichnet wurden. Neben dem Studium arbeitete sie freischaffend bei MovieBrats Film- und Fernsehproduktion und war an der Planung und Umsetzung von Werbe- und Imagefilmen beteiligt. Als Diplom-Abschlussfilm drehte Hanni Welter einen 80-minütigen Dokumentarfilm in Texas über Selbst- und Fremdbilder deutschstämmiger Amerikaner.

Filmographie

2004:

2005:

2006:

2007:

2008

Preise

2006:

2007:

2008:

Sonstige Anmerkungen

Der Film wurde von "In eigener Regie" gefördert, ein Projekt des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) und der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM).

Aktuelle Vorführtermine sowie Infos und Hintergrundinformationen zum Film gibt es auf der Website: www.graphitaufleinwand.de