GeradeRaus 2008 Bundesverband Jugend und Film e.V. Junge Filmszene im BJF
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Videogeschichten - Drehbuchschreiben mit Jugendlichen

Videogeschichten:

Was steckt dahinter?
Sprüchesalat
Die Kettengeschichte
Die Zeitungsannonce
Der Wunderkarton
Das Spiel der Elemente
Der Fotoroman
Erinnerungen
Vom Bild zur Figurenskizze
Privatdetektiv
Fantasiefiguren
Spielzeugwelt
Fundsachen

Der Wunderkarton

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Zielsetzung: Assoziative Themenfindung/Stoffentwicklung über das Ertasten von Gegenständen

Beschreibung: Für das Spiel ist ein Pappkarton vorzubereiten, in den eine Öffnung geschnitten wird, so dass man mit dem ganzen Arm hineingreifen kann. Die durchschnittliche Armlänge in der Gruppe bestimmt dabei die Grundfläche des Kartons. In den Karton werden je nach Zielgruppe unterschiedliche Gegenstände gelegt: Schraubenzieher, Kuscheltier, Blume, Gabel, Bilderrahmen, ein Kleidungsstück etc. Jedes Gruppenmitglied greift in den Karton, um einen Gegenstand zu ertasten. Was es ertastet hat, verrät er zunächst nicht. Dann setzen sich je drei Teilnehmer/innen zusammen und erfinden gemeinsame eine kurze Geschichte, bei der ihre Gegenstände eine Hauptrolle spielen.

Variationen:

1. Für Kinder sollte man es etwas einfacher machen. Jedes Kind forscht im Karton nach einem Gegenstand, mit dem es schon einmal etwas erlebt hat: "Papa hat Mama zum Geburtstag einen riesigen Blumenstrauß geschenkt." Die Erlebnisse werden in der großen Runde erzählt. Dann kann geschaut werden, wo und wie sich verschiedene Erlebnisse miteinander verknüpfen lassen, so dass eine Geschichte entsteht.

2. Jede/r Teilnehmer/in bringt drei Gegenstände mit, die in den Karton getan werden, ohne dass es die anderen sehen. Das weitere Verfahren richtet sich nach der Zielgruppe bzw. der Intention des Projektes.

Methodisch-didaktische Anmerkungen: Die unbegrenzten Möglichkeiten über die Wahl an Gegenständen und Verfahrensvarianten macht das Spiel für alle Zielgruppen und Themen universell einsetzbar. Das Spiel ist ebenso zum Einstieg in die Ideenfindung wie auch in die Ausgestaltung bereits entworfener Szenen einsetzbar, wenn es z.B. um konkrete Fragen nach Ausstattungsdetails geht, die in der Story eine Rolle spielen.

 

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