GeradeRaus 2008 Bundesverband Jugend und Film e.V. Junge Filmszene im BJF
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Videogeschichten - Drehbuchschreiben mit Jugendlichen

Videogeschichten:

Was steckt dahinter?
Sprüchesalat
Die Kettengeschichte
Die Zeitungsannonce
Der Wunderkarton
Das Spiel der Elemente
Der Fotoroman
Erinnerungen
Vom Bild zur Figurenskizze
Privatdetektiv
Fantasiefiguren
Spielzeugwelt
Fundsachen

Das Spiel der Elemente

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Zielsetzung: Ideenfindung / Stoffsammlung über szenische Merkmale

Beschreibung: Jede/r Teilnehmer/in bekommt vier Zettel. Auf jeweils einen Zettel schreibt er oder sie ein Lebewesen, einen Gefühlszustand, einen Ort und eine Aktivität (Zettel l: Ameise, Zettel 2: Vergnügt, Zettel 3: Badewanne, Zettel 4: Kartoffeln schälen). Kinder, die noch nicht schreiben können, malen ihre vier Zettel. Nach den Merkmalen sortiert, werden vier Haufen gebildet, aus denen je zwei Teilnehmer/innen wieder vier Zettel zugelost bekommen. Aus der Zufallskombination der Merkmale werden nun Szenen skizziert, die dann im Plenum vorgestellt werden. Aus den besten Szenen wird die Story entwickelt.

Variationen:

1. Für Kinder ist es einfacher, wenn mit der ganzen Gruppe aus vier Merkmalen eine Szene entwickelt wird. Sind mehrere Betreuer/innen da, können entsprechend viele Gruppen gebildet werden.

2. Sollen bestimmte Themenbereiche angesteuert werden, können die Merkmale entsprechend eingegrenzt werden: nur Menschen bis zum Alter von ..., nur angenehme Gefühlszustände, nur allen bekannte Orte, nur Aktivitäten, die jeder auch schon erlebt hat.

3. Die Variante, zu malen statt zu schreiben, kann direkt zum Legetrickfilm hin gesteuert werden. Figuren werden ausgeschnitten und in das Bild des Ortes gesetzt. Abstrakte Merkmale wie Gefühlszustände können durch konkrete Merkmale wie Gegenstände des alltäglichen Lebens ersetzt werden. Das macht das Malen für Kinder leichter.

Methodisch-didaktische Anmerkungen: Das Spiel mit unterschiedlichen Merkmalen differenziert von Anfang an unterschiedliche Ebenen einer Geschichte. Gerade bei einer systematischen Storyentwicklung, die Wert auf Details legt, kann dieser Ansatz von Vorteil sein, da immer auch die Frage nach der Bedeutung der Merkmale für die Story impliziert wird.

 

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